Ausgangslage
Gemeinsam den Grundsatz „gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit“ endlich einlösen!
Aufgabe unseres Bündnisses ist es, die wohlbekannten, zentralen Hebel zur Herstellung von Entgeltgleichheit in konkrete politische Forderungen und Aktivitäten zu übertragen.
Beschäftigte organisieren sich seit vielen Jahren in ihren Berufsgruppen und in gewerkschaftlichen Arbeitsgruppen für Entgeltgleichheit, z.B. im Hochschulbereich innerhalb der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten (bukof) sowie in der Vernetzung von Hochschulsekretär*innen. Aktive in Nichtregierungsorganisationen setzen sich seit vielen Jahren dafür ein, die Entgeltlücke zu schließen. Wissenschaftler*innen liefern seit vielen Jahren die Grundlagen für die politische Praxis.
Mit unserem Bündnis in Gründung wollen wir einen Beitrag dazu leisten, diese Kräfte zu bündeln, Aktive zu vernetzen und wissenschaftliches Futter für Argumente und Initiativen von unten einzuspeisen, um tatsächliche Veränderungen langfristig zu erwirken.
Solidarisch wollen wir uns konkret dafür einsetzen,
- verbindliche Verfahren der geschlechtergerechten Arbeitsbewertung in die Gesetzgebung einzubringen, insbesondere im Hinblick auf die nationale Umsetzung der neuen EU-Richtlinie zur Entgeltgleichheit,
- bestehende Bewertungsverfahren zu verbessern (z.B. durch die Zertifizierung der Bewerter*innen / standardisierte Arbeitsplatzbeschreibung / Qualitätssicherung),
- geschlechterspezifischen, stereotypisierten Berufsbildern entgegenzuwirken.